Emannzipation

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Ich möchte Teil einer Männerbewegung sein!

Herrschaftszeiten, was ist nur mit den Männern los? Verwirrung, wohin man schaut. Auf sueddeutsche.de war Ende 2012 zu lesen: “Der Mann von heute bewegt sich permanent an der Schwelle zur Schizophrenie. Zumindest steckt er inmitten einer dauerhaften Identitätskrise.“ Der Focus griff das Thema mit einem eigenen Männerheft auf – und kommt zu dem Ergebnis: „Die Geschlechterrollen haben sich verändert, Männer können heute alles sein. Die große Freiheit 2012 schafft aber auch große Verunsicherung.“ Kürzlich zog auch der Spiegel nach, unter dem provokanten Titel “Männerdämmerung”. Die Prämisse der noch immer XY-dominierten Redaktion aus Hamburg: “Gesucht wird der moderne Mann (….) Der Mann kommt nicht mit. Er ist verwirrt.” Willkommen im Club, Herrschaften! Und auch die Frauen sorgen sich um den modernen Mann: Unter dem Titel “Lauschangriff” diskutierten in der GQ 04/13 prominente Damen über die Rolle des Mannes in Zeiten der #aufschrei-Debatte. Ihr Fazit: “Es bräuchte eine vernünftige Männerbewegung.”

Der Alpha-Softi eiert ein wenig herum

Was genau ist das Problem? Soll doch jeder, wie er mag, raunt der Individualist. Und er hat recht. Doch eines übersieht er: Männer wollen Frauen gefallen, darum ging es schon immer (Heterosexualität vorausgesetzt). Und Frauen haben sich verändert. Nach 40 Jahren Emanzipation haben sie gestiegene Ansprüche an die Männer: Groß und stark und gutverdienend reicht schon lange nicht mehr – auch einfühlsam, kultiviert und engagiert im Haushalt soll er sein, der Traumpartner von heute. „Frauen sind die Emanzipationsgewinner, Männer bis auf Weiteres die Verlierer“, bringt es der Focus auf den Punkt. Sonja Kirchberger sagte in der GQ-Diskussionsrunde: “Männer sind sehr bequem. Ich glaube, sie haben einfach ein wenig verschlafen, was wir Frauen da erreicht haben. Und jetzt wachen sie auf und sind irritiert. Der Mann hinkt uns jetzt hinterher.”

Spiegel

Auch der Spiegel will eine Kluft zwischen Männern und Frauen in Deutschland erkannt haben. Laut dem Soziologen Klaus Hurrelmann haben Frauen in den vergangenen Jahrzehnten ihre Geschlechter-Rollen erweitert. Die Frauen verhielten sich zielstrebig; die jungen Männer jedoch würden zu einem großen Teil in einem traditionellen Männerbild verharren. Folglich wird sogar ein Buch mit dem provokanten Titel “The End of Men” in die Diskussion geworfen.

Willkommen also in der Sackgasse der Emanzipation! Die Folge: Die Lusche, das Weichei, der Metrosexuelle, Der Alpha-Softi, wie Forscher den herangezüchteten Typus Mann nennen, eiert herum. Weiß nicht mehr, was ihn als Mann ausmacht. Wieviel Männlichkeit er wagen darf und soll. Zwischen Windelnwechseln und Work-Life-Balance ist ihm die Souveränität abhanden gekommen. Dummerweise ist es aber genau das, das Frauen an Männern sexy finden: Souveränität. Also stürzen sich die Damen in Affären mit sogenannten echten Kerlen (glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche).

Auswege aus dem Dilemma

Die Zeichen der Zeit stehen auf Rückbesinnung zur Männlichkeit. Aber wie soll das gehen? Schluss mit der Umerziehung und zurück zum Archaischen? Das wäre viel zu einfach – und ein Armutszeugnis für XY. Der mit Verstand ausgestattete Mensch sollte fähig sein, sich den Anforderungen anzupassen und sich – wie die Frauen – zu entwickeln. „Get up and evolve“, wie Glenn O‘Brien in seiner wunderbaren Stilfibel How to be a Man fordert. Es ist es Zeit für ein selbstbewusstes, modernes und akzeptiertes Männerbild. Und es gibt Auswege aus dem Männer-Dilemma.

Das hat auch der Playboy erkannt und bietet in einer Spezialausgabe Orientierungshilfe an. Darin werden „die wichtigsten Stil- und Spielregeln für Gentlemen“ angepriesen (ein Zeichen dafür, dass wir es allesamt verlernt haben?). Das Ganze unter dem wegweisenden Motto „How to be a Playboy“ (mit George Clooney auf dem Cover, und kein Bunny weit und breit, das muss man sich mal vorstellen). Im Vorwort schreibt der Chef-Playboy und Playboy-Chef: „Der konturlose, der wohltemperierte Typ Mann hat ausgedient.“ Seine Einschätzung: „Der moderne Mann ist im besten Sinne altmodisch.“

Ich stimme zu, doch meine Thesen gehen über pure Nostalgie und Clooney-Verehrung hinaus. Denn ich finde, wir müssen uns ein wenig mehr anstrengen, als nur den Gentleman von gestern zu geben. Wir müssen uns emannzipieren!

Ich möchte Teil einer Männerbewegung sein!
Thesen zum modernen Machismo
  • Frauen mussten sich ihre Gleichberechtigung über Jahrhunderte erkämpfen. Männer hatten es vergleichsweise bequem. Nun sind wir an der Reihe mit geschlechterspezifischer Anpassung. Freunde, das wird jetzt unerfreulich, aber es wird Zeit, an uns zu arbeiten! Es wird Zeit, uns zu emannzipieren.
  • Emannzipation meint die Befreiung aus den Fesseln von Schluffitum und Metrosexualität bei gleichzeitiger Erweiterung der Beziehungs-Skills.
  • Metrosexualität war ein großer Irrtum (in der Liste der größten Irrtümer der Neunziger noch vor Eurodance auf Platz 1). Selbstverständlich dürfen Männer weibliche Züge haben (oder sich die Brust rasieren). Doch wenn dabei das Gespür für Männlichkeit auf der Strecke bleibt, ist niemandem geholfen (fragt mal die Frauen!).
  • Der moderne Machismo hat mit dem traditionellen Machismo nichts zu tun. Er ist ein provokanter Kunstbegriff.
  • Für den modernen Machismo sind Gleichberechtigung und Emanzipation Selbstverständlichkeiten.
  • Der moderne Machismo lehnt jede Form von sexueller Belästigung ab und nimmt die #aufschrei-Debatte ernst.
  • Der moderne Machismo akzeptiert und fördert Chancengleichheit im Beruf.
  • Der moderne Machismo hat kein Problem mit Partnerinnen, die mehr verdienen.
  • Der moderne Machismo bedeutet Machismo im besten, nie dagewesenen Sinne: Er lässt Männlichkeit zu 100 Prozent zu, ohne das Weibliche in irgendeiner Form abzuwerten. Männlichkeit ist großartig – Weiblichkeit auch. Also steht dazu, beide!
  • Der moderne Machismo ist kein Rückfall ins Archaische. „Jagen, Sex und Tiere essen“ ist erlaubt und erwünscht, jedoch nicht aus Trotz, Abkehr oder Bequemlichkeit, sondern als Facette einer vielschichtigen Persönlichkeit.
  • Der moderne Machismo lässt Gefühle zu.
  • Der moderne Machismo ist eine Fortentwicklung. Wie jede Weiterentwicklung ist sie mit Ideen, Kreativität und Energie verbunden.
  • Der moderne Machismo fordert den Männern Flexibilität und Intelligenz ab (auch emotionale).
  • Solange wir nicht perfektionieren, was Frauen von uns erwarten, werden sie uns nicht respektieren.
  • Der moderne Machismo steht im Widerspruch zu Sturheit, Borniertheit oder altmodischen Rollenverständnissen.
  • Der moderne Machismo steht im Widerspruch zu Wischiwaschi.
  • Der moderne Machismo fordert und fördert Souveränität.
  • Der moderne Machismo hat Stil.
  • Der moderne Machismo ist smexy.
  • Der moderne Machismo vereint Männer, die Frauen auf Händen tragen und sich kümmern, sich aber zu keiner Zeit einlullen lassen oder vor klaren Ansagen drücken.
  • Der moderne Machismo vereint Gentlemen und Playboys im besten Sinne der Worte: Seid zuvorkommend und spielt!

… wird fortgesetzt (Stand: 2014).

33 Gedanken zum modernen Mann

Wie soll er sein, der Mann im Sinne der Emannzipation? Hier meine Liste. Eine Traumvorstellung? Vielleicht. Ein Ziel? Unbedingt!

  1. Der moderne Mann steht zu seiner Männlichkeit: Für selbstsicheres Auftreten, Entschlussfreudigkeit, Selbstbestimmung und Stärke muss sich keiner schämen.
  2. Männlich ja, präpotent nein.
  3. Testosteron ja, Testosterontoni nein!
  4. Der moderne Mann lässt Männlichkeit zu 100 Prozent zu, ohne zum Oldschool-Macho zu mutieren.
  5. Der moderne Mann lässt Männlichkeit zu 100 Prozent zu, ohne das Weibliche in irgendeiner Form abzuwerten.
  6. Der moderne Mann ist emanzipiert und fördert die Gleichberechtigung.
  7. Der moderne Mann respektiert Feministinnen; er selbst konzentriert sich aber auf das Mannsein.
  8. Der moderne Mann nimmt die Genderdebatte ernst, begegnet aber der etwaigen Verbissenheit sowohl der Hardcore-Emanzen als auch der Patriarchatsgläubigen mit Humor statt Sturheit.
  9. Der moderne Mann ist emannzipiert und diskutiert die Thesen des modernen Machismo (siehe oben).
  10. Der moderne Mann ist bereit, sich zu entwickeln.
  11. Der moderne Mann macht sich Gedanken über das Mannsein.
  12. Die Orientierungslosigkeit vieler Männer Mitte 30 ist keine Schwäche, sondern eine Chance, an sich zu arbeiten.
  13. Der moderne Mann bedeutet keinen Rückfall ins Archaische, sondern eine Fortentwicklung.
  14. Der moderne Mann eiert nicht herum.
  15. Der moderne Mann weiß, was er will und handelt entschlossen.
  16. Der moderne Mann steht zu seiner Sexualität.
  17. Der moderne Mann lehnt Sexismus im Sinne von geschlechterspezifischer Diskriminierung ab.
  18. Sex statt Sexismus!
  19. Der moderne Mann hat Humor, Charme, Esprit und ist fähig zu Empathie.
  20. Der moderne Mann kann über sich selbst lachen.
  21. Der moderne Mann lässt Gefühle zu, ohne sich dafür zu schämen.
  22. Der moderne Mann ist gepflegt.
  23. Der moderne Mann hat Stil.
  24. Der moderne Mann bildet sich fort.
  25. Der moderne Mann lässt sich nicht verbiegen.
  26. Der moderne Mann steht zu seiner Meinung.
  27. Der moderne Mann vertritt seine Argumente mit Leidenschaft, ist aber bereit, sich von besseren Argumenten überzeugen zu lassen.
  28. Der moderne Mann hält nichts davon, andere beim Diskutieren zu beleidigen (wer das nötig hat, dem fehlen Argumente, innere Stabilität und/oder zivilisierte Haltung).
  29. Der moderne Mann läuft keinem Zeitgeist und keiner Mode hinterher.
  30. Der moderne Mann hört zu und geht auf seine Mitmenschen ein.
  31. Der moderne Mann ist offen.
  32. Der moderne Mann verurteilt Vorverurteilungen.
  33. Der moderne Mann fühlt sich gut als Mann.

26 thoughts on “Emannzipation

  1. Thomas says:

    Es ist schon erstaunlich- nein: ERSCHÜTTERND, dass auch dieser Blog in seinen Männlichkeitsdefinitionen nicht ohne Frauen und Negationen auskommt. E-MANN-zipation funktioniert nicht aus der Ablehnung oder Abgrenzung von…!Schöpfung entsteht aus Zerstörung und Neuem Denken.
    Ich stelle fest: Thema verfehlt. Schade.

    • julihartmann says:

      Lieber Thomas, dieses Blog WILL nicht ohne Frauen auskommen – so wie ich auch nicht ohne Frauen auskommen möchte. Mir geht es um eine neue Männlichkeit im Zusammenspiel mit den Frauen. Schade, dass du das anders siehst.

      • goldwaescher says:

        Na, OHNE Frauen wollen wir beide nicht, da haben wir was gemeinsam.
        Aber Deine gesuchte “Männlichkeit im ZusammenSPIEL mit den Frauen” braucht neue Spiel- Regeln!
        Und über die spreche ich- OHNE Frauen, (das hat in der Emanzipation schon nicht funktioniert!) sondern unter uns Männern. Immer unter dem Aspekt: “Was funktioniert – BESSER? Für uns?!”
        Das ist eben kein Spiel…

  2. calichino says:

    Deine Ansätze treffen absolut den Puls der Zeit.

    Einiges ist selbstverständlich streitbar (“Solange wir nicht perfektionieren, was Frauen von uns erwarten, werden sie uns nicht respektieren.”/ Was ist Perfektion? Was läuft bei Frauen falsch, die ihren Respekt erst ausgraben, wenn sie sich den Hals vor Bewunderung und Anschmachtung ausrenken müssen?), aber so soll es ja auch sein.

    Trotzdem ist das ein Thema, was den Leuten unter den Nägeln brennt und mir gefällt deine Herangehensweise sehr.

    Weiter so, Cali

  3. […] sein kann, von einem Mann begehrt und umworben zu werden… Alles hat seine Grenzen. Jungs: eMANNzipiert […]

  4. McMorghey says:

    Das Tragische im Leben ist, was in einem Mann alles stirbt während er lebt. (Albert Schweitzer zugeschrieben)

    Beginnt zu LEBEN, Männer und lasst euch nicht besterben!

    Danke für den Artikel!

    Gruess us dr Schwiz

  5. Frank L. Ufer says:

    sich bei anderen anbiedern (auch beim anderen geschlecht) bringt eigentlich nie etwas.

    ansonsten spielt die zeit eindeutig für dich, lieber julian.
    wärend wir männer nämlich ab 30 immer attraktiver werden, weil wir i.d.r. lebenserfahrung haben, klug und wohlhabend sind, geht es bei den frauen ab 35 steil bergab.

    schnell muss noch ein versorger für sich und die brut gesucht werden, bevor der zug entgültig raus ist. frauen, die in ihren jungen jahren nur auf ihr äusseres gesetzt haben, und uns männer wie marionetten manipuiert haben, kommt nun die zeit des bösen erwachens.

    so lange mann also nicht in die versorgerfalle tappt ist alles im grünen bereich. 😉

  6. […] bewirkt das? Von Anfang an ist klar: ich bin ein Mann und du eine Frau und wir sind heute nicht nur zum Quatschen […]

  7. […] Heutzutage ist ein sexuell verurteilendes und eifersüchtiges Verhalten jedoch nicht nützlich – im Gegenteil. […]

  8. […] wollen diese Polarität bei einem Mann spüren. Denn ansonsten bist du nur ein Kuscheltier, ihr Shoppingpartner oder einfach nur ihr neuer allerbester […]

  9. Dori says:

    Ich bin eine Frau und ich liebe deine Ansichten😀

  10. Michael says:

    Hey Amigo,
    ich wäre dafür das wir die alten Regeln wieder auf stellen. Wer hatte was gegen die alte Regeln ? sie waren gut. Nur der Mensch ist sich manchmal sein eigener Feind.
    Ein Löwe würde niemals seine Macht abgeben. Wir Männer haben das in den 70 Jahren getan.
    Männerbewegung ist lächerlich.Ich sag euch auch warum. Was will die bewegen. Diskutieren in Foren und bla bla bla und das hat sich.
    Es müssen sich Strukturen in der Gesellschaft ändern.

    Alles andere viel Theorie nicht mehr nicht weniger.

    In dem Sinne.

    MFG Michael

    • Julian Hartmann says:

      Welche alten Regeln meinst du denn?

    • Floori says:

      Meinste die gesetzlich vorgeschriebene Aufgabenteilung in der Ehe? Damit du bestimmen kannsztob deine Frau arbeiten geht? Übel….
      Liebelein, du bist kein Löwe. Es müssen sich Strukturen ändern, gleicher Lohn für gleiche Arbeit zum Beispiel…

  11. Friedrich says:

    Vielen Dank Julian für diesen Blog. Ich finde es erstaunlich, wie wenig Konstruktives man im Internet zu diesem Thema “neue Männlichkeit” findet. Meistens geht es um Mode (und darum, Mode an Männer verkaufen zu können) oder dann um Sport oder Titten. Schön, dass Du hier ins Horn einer neuen Männerbewegung bläst!
    Erstaunlich auch immer wieder, wie viele Männer sich mindestens 50 Jahre in die Vergangenheit wünschen (würden die auch ihr Handy und den Computer zurückgeben?) und erstmal allen anderen die Schuld zuschieben. Das wird wohl noch etwas dauern, bis eine größere Anzahl Männer sich vom gemütlichen Sofa aufmacht und sein Bier selber ausm’ Kühlschrank holt.
    Ich bin jedenfalls froh schreibst Du hier klar und stringent wie sich das Leben als Mann zu Beginn des 21. Jahrhunderts gestalten läßt.
    Schöne Grüße aus Hamburg
    Fried

    • Julian Hartmann says:

      Danke für dein ermutigendes Feedback, Friedrich! Du scheinst verstanden zu haben, worum es mir hier geht. Freut mich sehr, dass ich dir Inspiration biete. Weiter so, Julian.

  12. […] Diese fehlende männliche Energie bei vielen Männern hat auch dazu geführt, das sich manche Frauen einige männliche Eigenschaften und Merkmale angeeignet haben. Immer mehr Frauen haben heutzutage eine starke männliche Seite, da sie diese bei vielen Männer nicht finden können. […]

  13. hskater says:

    Der Autor definiert also ein Rollenverständnis des Mannes, das ganz einfach den überzogenen und anmaßenden Forderungen emanzipierter Frauen folgt. Eine weitere Steigerung der Erwartungshaltung an Männer (nicht nur von Seiten der Frauen, sondern sogar eine Anerkennung dieser Forderungen als rechtmäßig durch andere Männer) ist nicht zielführend. Diese universalen Anforderungen an Männer verunsichern Jungen immer mehr und (wenn hier auch kein kausauler Zusammenhang bestehen muss) die Burnout- und Suizidraten sind bei Männern wesentlich höher als bei Frauen.
    Nicht zuletzt wird hier “der Mann” als eine Summe von Eigenschaften definiert, die eben (teilweise von Frauen) als positiv männlich konnotiert sind. Primär ist der Mann ein Mensch mit einem gewissen biologischen Geschlecht. Auch wenn er in seinen Charakterzügen vom geforderten “männlichen” absolut abweicht mindert das diese Zugehörigkeit nicht, jede andere Behauptung ist blanker Sexismus gegenüber Männern.

  14. Lana says:

    Ich bin fasziniert. Zum Einen von dieser sehr Hoffnung einhauchenden Liste. Zum Anderen über die tatsache, jemanden zu kennen, der die manifestierte Antiliste darstellt und in seinem Dasein jeden Punkt dieser Liste umkehrt. Meine Herren, wir Frauen sind müde. Von Möchtegerns, Blendern, Idioten, und und und – ich bin selbst zu müde, um die Liste fort zu setzen. Aber diesen Blog mag ich.

    • Julian Hartmann says:

      Liebe Lana, danke fürs Kompliment! Und glaub mir, ich bin auch müde. Müde, die – aus meiner Sicht – Selbstverständlichkeiten immer wieder neu aufrollen zu müssen, weil einige Testosterontonis sich schon in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, wenn man sie nur dazu einlädt, ihr veraltetes Verhalten einmal zu überdenken. Diese Männerbewegung hat es nicht leicht, gleichwohl: wohlan!

  15. Karine says:

    Yes! Finally someone writes about SQUILGEEING.

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